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Was leistet eigentlich eine

Hundemutter ?

 


Susi ist mit ihren 6 Kilo Gewicht ein zierliches Persönchen. Wir haben lange überlegt, ob wir sie noch einmal decken lassen sollen, immerhin ist es eine lange Zeit, in der sie Welpen zu versorgen hat. Aber Susi ist eine gesunde noch junge Hündin, und so haben wir es gewagt, in der Hoffnung, dass es nur 4-5 Welpen werden.

Aber Susi hat  6 Welpen zur Welt gebracht. Die Welpen hatten bei ihrer Geburt ein Gewicht zwischen 200 g und 255 g, ein Gesamtgewicht von 1.300 g. Nach 5  1/2  Wochen haben die gleichen Welpen ein Gesamtgewicht von mehr als 10 kg, also haben sie knapp 9 kg in dieser Zeit zugenommen. Und das - zumindest was die ersten 3 - 4 Wochen betrifft - ausschliesslich über die Muttermilch. Diese 9 kg an Milch muss von der Mutterhünding zusätzlich zu ihrem eigenen Erhaltungsbedarf produziert werden, und das geht nur bei einer gesunden Konstitution der Mutterhündin.

Da Susi nunmehr einen stark erhöhten Bedarf an Energie -sprich Futter - hat, kann sich jedermann ausrechnen, dass dieser kleine Hund plötzlich Futter benötigte wie ein Riesenhund. Nur leider passt in einen kleinen Magen ohne Probleme nicht so viel auf einmal hinein, und so sind mehrere Fütterungen am Tag mit viel Abwechslung auf dem Speisezettel notwendig.  Denn die Kleinen - Grossen saugen auch mit fast 6 Wochen noch liebend gerne die Muttermilch. Vitamine in aller Form als Zusatzgaben für Mama sind selbstverständlich.

Mit der Zufütterung  beginnen wir sobald die Kleinen laufen lernen, damit Mama Susi entlastet wird. Trotz der sicherlich sehr guten Welpenmilch, die heute angeboten wird - die Kleinen mögen immer noch am liebsten die "richtige" Muttermilch. Also langsam anfangen mit Welpenmilch - Welpenmilchbrei - Fleischbröckchen rein (nur das Feinste, und bitte mach es doch noch etwas kleiner, die verschlucken sich sonst !); nun ja - Welpen müssen trotzdem lernen, auch mit Fertigfutter zu leben, und sie tun es.

Ausserdem : Die Hundemutter ist in den ersten Tagen ständig - also 24 Stunden - für ihre Kleinen da, wärmt sie und säubert sie. Das lockert sich natürlich später, aber solange die Kleinen ausschiesslich Muttermilch trinken, werden Kot und Urin von der Mutter entfernt. Und das Mäulchen muss ja auch saubergehalten werden. Das ist also eine richtige "Rundum"-Versorgung.

Und was leisten Obermama und Oberpapa ?

Nun ja, das schlechte zuerst - beides Frühaufsteher, aber jetzt noch früher !

In den ersten zwei Wochen beschränkt sich alles auf :- jeden Morgen die Kleinen wiegen- jeden Tag 1-2 Maschinen Hunde-Wäsche waschen- alle 2-3 Tage wieder Futter ranschaffen

Dann kommt die Zeit, in der die Kleinen die Augen öffnen und so langsam herumkrabbeln, und dann geht es weiter :- jeden Morgen die Kleinen wiegen - jeden Tag 2-3 Maschinen Hunde-Wäsche waschen- alle 1-2 Tage wieder Futter ranschaffen

Nun, nach 5-6 Wochen, wenn die Kleinen in Haus und Garten rumtollen und alles erkunden wollen, geht es weiter :

- alle 2 Tage die Kleinen wiegen- jeden Tag 2-3 Maschinen Hunde-Wäsche waschen- jeden Tag wieder Futter ranschaffen- einmal pro Woche neues Spielzeug kaufen- 5 mal pro Tag das Haus nach "verlorenen" Häufchen absuchen- ständig den Putzlappen bereithalten, um kleine Seen aufzuwischen- 2 x nachts aufstehen, weil die Streithähne so laut sind- alle Schuhe nunmehr endgültig und wirklich direkt in den Schuhschrank befördern- Haus und Garten "hundesicher" machen- Auto für den Welpentransport herrichten ( alle sieben lassen sich wirklich nicht mehr in einer  Box unterbringen)- die vorhanden Bücher über Hundezucht und Ernährung so gegen 2.00 Uhr nachts noch mal durchlesen und anschliessend die Homepage nochmals erweitern und umgestalten - und nicht zuletzt  -  Fotos machen !

 Und nur zur Info : Es kommt noch schlimmer, die letzten beiden Wochen ......

Trotz allem : wir lieben unsere Kleinen, wenn sie angerannt kommen, wenn wir das Zimmer betreten und schon jetzt auf den Arm und mit uns schmusen wollen. Eigentlich wollen wir sie alle behalten.